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  • Bewässerungssysteme

    Bewässerungssysteme sind zwingend notwendig, um Ackerland und Co. mit ausreichend Wasser zu versorgen. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass man sich für die richtigen Bewässerungssysteme entscheidet. Diese nutzen unterschiedliche Verfahren, um den Boden mit Wasser zu versorgen, so dass man sich aus den verschiedenen Verfahren eines aussuchen muss.

    Bewässerungssysteme: Diese Verfahren kommen zum Einsatz

    Schon zu Urzeiten waren Bewässerungssysteme bekannt. Sie wurden genutzt, um die Landwirtschaft effektiver zu gestalten. Das ging sogar soweit, dass sich zum Bau der Bewässerungssysteme, der sehr kompliziert war, Annahmen zufolge die ersten Gesellschaften gegründet haben. Dabei konnten die Bewässerungssysteme die Erträge der Landwirtschaft so stark steigern, dass sogar die Anzahl der Bevölkerung zunahm. Noch heute werden teilweise die so alten, wie effektiven Bewässerungssysteme eingesetzt.
     
    Hierzu zählen insbesondere drei Arten der Bewässerung: Die anfeuchtende, die düngende und die bodenreinigende Bewässerung. Bewässerungssysteme, die mit anfeuchtender Bewässerung arbeiten, lassen sich in die unkontrollierte und kontrollierte Bewässerung gliedern. Erstere sieht vor, dass Felder überflutet werden, letztere wird nur dann eingesetzt, wenn die Pflanzen andernfalls nicht ausreichend Wasser erhielten. Damit ergänzt die unkontrollierte Bewässerung oftmals die natürlichen Niederschläge. Bewässerungssysteme, die die düngende Bewässerung durchführen, wässern den Acker nicht nur, sondern führen dem Boden gleichermaßen Nährstoffe zu. Bei der bodenreinigenden Bewässerung werden Stoffe, die durch vorhergehende Bewässerungen in den Boden eingebracht wurden, wieder aus diesem entfernt. Deshalb werden solche Bewässerungssysteme auch als Entwässerungssysteme bezeichnet.
     

    Die Oberflächenbewässerung durch Bewässerungssysteme

    Die Oberflächenbewässerung nimmt eine besondere Bedeutung ein. Sie wird schon seit Jahrtausenden praktiziert und ist mit recht wenig Aufwand möglich. Allerdings sind die Bewässerungssysteme für die Oberflächenbewässerung auch mit einem entscheidenden Nachteil versehen: So verdunstet und versickert ein Großteil des Wassers.
     
    Bewässerungssysteme, die das Stauverfahren anwenden, zählen in den Bereich der Oberflächenbewässerung. Hierbei werden Furchen im Acker oder auch planierte Flächen unter Wasser gesetzt. Diese Bewässerungssysteme werden noch heute am häufigsten angewendet.
     
    Beim Beckenstau dagegen handelt es sich um mehrere Becken, in die ein leichtes Gefälle eingearbeitet werden kann. Anschließend werden die Becken zu Blöcken zusammengeschaltet und nach und nach bewässert. Diese Bewässerungssysteme sind schon im Aufbau deutlich komplizierter, als das einfache Stauverfahren, eignen sich dafür aber auch für Gelände mit leichtem Gefälle. Sollte das Gefälle jedoch mehr als 0,1 Prozent betragen, müssen die Bewässerungssysteme um so genannte Terrassen erweitert werden.
     
    Ebenfalls finden sich nach wie vor Bewässerungssysteme, die auf Basis des Flächenstaus arbeiten. Dabei ähnelt dieser Stau dem Beckenstau, allerdings ist die bewässerte Fläche deutlich größer. Wichtig ist, dass die Bewässerungssysteme so aufgebaut werden, dass eine Wasserhöhe von 15 bis 30 Zentimeter erreicht wird. Das Wasser steht dann und fließt nicht mehr, so dass sehr viel Wasser benötigt wird.
     
    Außerdem arbeiten Bewässerungssysteme mit dem Furcheneinstau. Hierbei werden nur die Furchen zwischen den Pflanzungen gewässert. Dadurch verringert sich die Wasseroberfläche und es kommt zu weniger Verdunstungen. Die Gräben, die für derartige Bewässerungssysteme benötigt werden, sollten eine Tiefe von 20 bis 30 Zentimeter haben. Der Abstand zwischen ihnen sollte 60 Zentimeter bis einen Meter betragen. Auch kleine Steigungen zwischen 0,2 und 0,5 Prozent sollten eingearbeitet werden. Werden dann noch zusätzliche Furchen eingelassen, können die Wurzeln der Pflanzen direkt gewässert werden.